Sextreffen umsonst

Elvira, Platzanweiserin im Opernhaus einer deutschen Großstadt, brünett,
schlank, sehr apart, eloquent und intelligent, war ständig auf der Suche
nach anonymen Sextreffen umsonst. Elli, dies war der Spitzname, welcher
aber nur guten Freunden zugebilligt wurde, mußte sich eingestehen - ihre
fünfjährige Ehe mit Martin, einem gefragten Bauingeneur, konnte man getrost
als gescheitert bezeichenen. Sextreffen umsonst, erlösten sie von einem
langweiligen Alltagstrott. Da die hübsche Lady über sehr viel Tagesfreizeit
verfügen durfte, während ihr Göttergatte im Büro war und sie selber erst
gegen 7.00 Uhr in der Garderobe der Oper erscheinen mußte, nutzte unsere
nymphoman veranlagte Lady diese Gelegenheiten um mit unverbindlichen Sextreffen
umsonst, den Tag erträglicher zu gestalten.

Da beide schon vor der Hochzeit beschlossen hatten, keine Kinder haben
zu wollen, dachte Elvira, dass dieser Entschluß, den sie mit knapp zwanzig
Jahren getroffen hatte, wohl nicht unbedingt die cleverste Entscheidung
ihres Lebens gewesen ist. Die Sextreffen umsonst, galten nur als Mittel
zum Zweck. Erstens versuchte unsere naturgeile Lady, die ständig in ihr
lodernde Lust zu befriedigen, andererseits war es auch ein primäres Ziel
der Sextreffen umsonst, einen anderen, etwas aufregenderen Kerl
aufzutun. Einen Mann, der im Gegensatz zu ihrem Ehemann, nicht den Job
auf Platz eins seiner Prioritätenliste setzte, sondern die durchaus vielfältigen
sexuellen Ansprüche seiner Frau einmal als wichtig ansah.

Elli war durchaus zu einer Scheidung bereit, wenn sich bei den Parkplatztreffen,
ein potenter, gutbestückter, charmanter und was auch sehr wichtig
war, finanziell unabhängiger Mann finden ließ. Kurz nach den Flitterwochen
zeigte Martin schon sein wahres Gesicht. Das eines echt langweiligen Technokraten.
Deshalb blieben der reizenden jungen Lady nur noch die " Sextreffen
umsonst ". Ficken gab es nur Mittwochs und Samstags nach der Sportschau.
Auf die Lust seiner ihm angetrauten nahm der dröge Kerl keine Rücksicht.
Nach dem Beischlaf drückte er seiner unberiedigten Frau einen automatisierten,
beiläufigen Kuss auf die Wange und drehte sich mit einem leisen zufriedenen
Grunzen auf die andere Seite des Bettes.

Ihre Nachbarin und zugleich auch beste Freundin, sagte zu ihr - such
dir einen wohlhabenden Mann fürs Herz, der Kinder mag, gut ficken kann
und dies auch gerne tut und dann trenne dich von dem lausigen Liebhaber,
mit dem du bis jetzt dein Bett geteilt hast - du lebst nur einmal...